Ein Zeichen setzen für dementiell erkrankte Menschen im Rahmen des Feldberglaufes am 13.04.08

Idee

Der Oberurseler Feldberglauf ist ein sportliches Ereignis von großer Bedeutung über den Taunus und das Rhein-Main-Gebiet hinaus. Sowohl das jährlich wachsende Teilnehmerfeld als auch das beeindruckende Zuschauerinteresse am Rand der Strecke bestätigen dies immer wieder. Im Rahmen dieses Wettkampfes möchte ich durch meine Teilnahme auf die Situation dementiell erkrankter Menschen aufmerksam machen und gleichzeitig etwas zu deren Verbesserung tun. Dafür bin ich bereit die etwas mehr als 10 km lange Strecke von der Waldlust zum Feldbergplateau in einer Endzeit unter der magischen Zeit von 1 Stunde zu absolvieren. Für jede 30 Sekunden, die ich unter dieser  Zeit  bleibe, können Sie ein Betrag setzen - mindestens 3.- € pro 30 Sekunden. Im Ziel wir die Differenz  zur vollen Stunde dann durch die 30 Sekunden geteilt und ergibt Ihre Spende, z.B. ergibt eine Endzeit von 55 Min eine Spende von 30.- € bei einem Mindesteinsatz von 3.- €. Jede Person, die die Arbeit mit dementiell erkrankten Menschen auf diesem Wege unterstützen möchte kann sich beteiligen. Darüber hinaus biete ich die Möglichkeit für Firmen, Einrichtungen und Privatpersonen eine Werbung auf meiner Laufbekleidung anzubringen, da das Projekt über regionale Printmedien publiziert werden soll und stehe so als laufende Litfasssäule zur Verfügung.

Hintergrund der Idee ist vor allem ein persönliches Anliegen, dass in meiner beruflichen Tätigkeit fußt. Als Kunsttherapeut, Sozialarbeiter und Künstler bin ich seit mehr als 10 Jahren in der stationären Pflege mit alten und hochaltrigen Menschen tätig, mit dem Schwerpunkt der Kunsttherapie mit dementiell erkrankten Menschen. In meiner künstlerisch/therapeutischen Arbeit, über die ich seit Jahren auch Publikationen verfasse, erlebe ich täglich die Bedeutung von therapeutischen und psychosozialen Angeboten für diese Menschen. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung kommt leider nicht oder nur kaum für solche Angebote auf, obwohl gerade die  einen entscheidenden Einfluss auf das Wohlbefinden der alten Menschen in pflegenden Einrichtungen haben, damit Sie in Würde alt werden können.

Daneben kann ich über den sportlichen Charakter des Förderaufrufes auch meine persönliche Leidenschaft, den Ausdauersport, für einen sozialen und karitativen Zweck nutzen – ein Zeichen setzen. Sportlich bin ich seit 1986 Triathlet und Abteilungsleiter der Triathlongruppe des Schwimmclub Oberursel sowie bis heute ambitioniert auf der olympischen Triathlondistanz (1,5km Schwimmen, 40km Radfahren und 10 km Laufen), z.B. in der Hessischen Triathlon Liga, aktiv. Der Feldberglauf bietet - im Hochtaunuskreis - die Möglichkeit, eine größere Öffentlichkeit zu erreichen, die sich sonst nie mit dem gesellschaftlichen Thema Hochaltrigkeit und Demenz beschäftigen würde oder vielmehr erst dann, wenn es im persönlichen Umfeld durch die Mutter, den Vater oder die Großeltern selbst Berührungspunkte geben wird.

Daneben zeigt das symbolische Berganlaufen auch eindringlich, was für eine gesellschaftliche Aufgabe auf jeden Einzelnen wartet und welcher Berg von Herausforderungen eine älter werdende Gesellschaft noch mit sich bringen wird.

Der von mir angedachte Föderaufruf/-lauf soll Projekte unterstützen, die sich der Arbeit mit demenziell erkrankten Menschen widmen. Hierfür konnte ich die Caritas Hochtaunus e.V. als Träger gewinnen.  Die Caritas Hochtaunus plant in Oberursel den Aufbau einer Betreuungsgruppe für demenzerkrankte Menschen, die im Juni 2008 eröffnet werden soll. Die erzielten Spenden sollen z.B. für dort vorgesehne therapeutische und psychosoziale Angebote eingesetzt werden, oder für mögliche Projekte Vorort in  Institutionen der stationären Altenpflege in Oberursel: desweitern für die qualifizierte Ausbildung von ehrenamtlichen Helfern.

Presse und Bilder

 

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