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Kunsttherapie

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  Die klientenzentrierte Kunsttherapie
              

beruhrt auf den humanistischen, psychologischen und philosophischen Überlegungen von Carl Rogers. Die von seiner Tochter Nathalie Rogers (Künstlerin) auf einem künstlerisch therapeutischem Fundament weiterentwickelt wurde. Über den sinnlich, explorativen Zugang der Kunsttherapie entsteht  die Chance eigene Fähigkeiten, Stärken und Schwächen in einer gestalterisch, kreativen Auseinandersetzung wahrzunehmen  und sie in eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung einfließen zu lassen.

Sprache allein reicht oft nicht aus, das auszudrücken, was uns zutiefst bewegt. Im schöpferischen Gestalten, dem kreativen Erleben kann Bewusstes, Unbewusstes, Geahntes oder auch Verborgens seinen Ausdruck finden und lebendig werden.

Die klientenzentrierte Kunsttherapie betrachtet  den Menschen ganzheitlich und berücksichtigt dabei Faktoren wie: 

  • die Eigenverantwortlichkeit der Person, 

  • die Achtung und Akzeptanz unterschiedlicher Einstellungen 
    und  Wertevorstellungen, 

  • das Vertrauen auf die selbstregulierenden Kräfte der Person, 

  • das Leben als Prozeß ständiger Veränderung, 

  • persönliche Erfahrungen als Grundlage für Erkenntnisprozesse. 

Davon ausgehend, dass Kreativität ein Teil jedes Menschen ist, setzt die Kunsttherapie keinerlei künstlerische Fähigkeiten voraus und ist daher jeder Person zugänglich. Denn in der Kunsttherapie geht es primär nicht um das Herstellen von Kunst oder um Richtig oder Falsch, vielmehr darum, die Möglichkeiten zu nutzen, nach innen zu hören, auf Entdeckungsreise zu gehen und sich die Erlaubnis zu geben, dass auszudrücken was in einem anderen Rahmen nicht denkbar wäre. 

Das Setting

Die klientenzentrierte Kunsttherapie wird  begleitet durch das personenzentrierte Gespräch nach Carl Rogers und nutzt eine breite Palette kreativer Ausdrucksformen: 

  • Gestaltung mit Farbe und Form, 

  • Körperausdruck, 

  • Bewegung, Stimme und Texte.

Durch sinnliche Erfahrungen im Umgang mit Ton, Farbe, Bewegung, Fotos und Texten können die eigenen Thenmen, eben jenes Unbewuste und Verborgene in einem gestalterischen und therapeutischen Prozess thematisiert, konkretisiert und gemeinsam bearbeitet werden. 

Die klientenzentrierte Gesprächführung zeichnet sich durch eine nichtdirektive und emphatische Haltung des Therapeuten aus, der das Entstandene weder bewertet noch interpretiert. 

Dauer eines Settings 60 Minuten. Bei Gruppen ja nach Gruppengröße 60 bis 90 Minuten.

Die Möglichkeiten


Ziele der klientenzentrierten Kunsttherapie sind: 

  • Bezug zur aktuellen Lebenssituation und der eigenen Biographie  herzustellen, 

  • sein kreatives Potential zu erkennen,  

  • positive Erfahrungen auf andere Lebensbereiche übertragen zu
    können, 

  • negative Einstellungen zur eigenen Kreativität abzubauen, 

  • Zugang zu vorhandenem, aber bisher verborgenem Wissen und
    Möglichkeiten herzustellen


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